Institut für Business Coaching und Mentaltraining


 
 

Zeitreise: Erkenne Dein eigenes Selbst

Lass Dich mitnehmen auf eine Zeitreise in die verborgenen Bereiche Deines Lebens, in die "Terra Incognita" Deines Unbewussten.  Im Laufe dieser Reise erfolgt eine Bewusstwerdung, wie Du in frühester Kindheit geprägt wurden. Unsere Reise führt also zum Erkennen des eigenen Selbst und des eigenen Schicksals. Es wird deutlich, warum Du so fühlst, so denkst, so handelst und dich so verhältst, wie Du es tun.

Eine Reise in das Land des Unbewussten

 
Insbesondere gewinnst Du Klarheit über die Frage: Welche Zukunft erwartet Dich, wird Dein bisheriger Drehbuch weiter als Grundlage für Dein Lebensfilm fungiert, und welche Zukunft wirst Du haben, wenn Du Dein Drehbuch umschreibst? Indem unbewusste Gesetzmäßigkeiten in Dein Bewusstsein geholt werden, tun sich Dir mehr Klarheit und mehr Orientierungsmöglichkeiten auf.

 

Das eigene Drehbuch des Lebens

 Schon der Philosoph Aristoteles hatte sich mit den subjektiven Aspekten der Zeitwahrnehmung beschäftigt. Er hinterfragte das Phänomen der Zeit als „Seiendes“, da sie ja entweder bereits vorübergegangen (Vergangenheit) oder noch nicht eingetreten (Zukunft) ist. Doch obschon man die objektive Existenz von Zeit infrage stellen kann, bleibt die Tatsache, dass wir weite Teile unseres Lebens um Zeit und unsere Wahrnehmung von Zeit herum strukturieren. Und die Art, wie wir Ereignisse in der Zeit platzieren und organisieren, hat ihrerseits großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung dieser Ereignisse.


Wahrnehmung von Zeit – in westlichen und anderen Kulturen

Nach Aristoteles nehmen wir Zeit als einen sich entlang einer Linie bewegenden Punkt wahr:

 


 

Demnach werden Ereignisse der Gegenwart („JETZT“) als „NACH“ der Vergangenheit und „VOR“ der Zukunft veranschaulicht. Dieses Modell der Zeitlinie lässt sich in klar definierbare Einheiten aufteilen – etwa in Augenblicke, Sekunden, Stunden, Wochen – und ist in der westlichen Kultur zum zentralen Denkmodell für die Zeit geworden. In einer Kultur ohne lineare und segmentierte Zeitauffassung können ein „Jetzt“ und ein „Immer“ aber auch gleichzeitig auftreten. „Vergangenheit“ und „Zukunft“ sind dann nicht Segmente einer Linie, sondern eher bestimmte Erkenntnisrahmen, die ein aktuelles Erleben oder Ereignis prägen und beeinflussen.



 

Bewusstseinsstrom als „Perlenschnur“ nach William James

Für den großen Psychologen William James stand die Wahrnehmung von Zeit in Verbindung mit dem, was er in seinem grundlegenden Werk „Principles of Psychology“ (1890) als „Bewusstseinsstrom“ (Stream of consciousness) bezeichnet. Er verglich den Aufbau unseres Bewusstseins mit „einer Art Perlenschnur von separaten Empfindungen“. In diesem Sinne entspräche unsere Zeitwahrnehmung der Position, die unser Bewusstsein jeweils auf dieser Perlenkette einnimmt.

Ein wichtiges Merkmal in diesem Bild der Perlenschnur ist, dass sie manipuliert werden kann, so dass die Perlen in eine neue Beziehung zueinander geraten. So könnten „Vergangenheitsperlen“ plötzlich in engen Kontakt zu „Gegenwartsperlen“ kommen. Ebenfalls bedeutsam ist die Ausrichtung unserer Zeitwahrnehmung, die James mit einem „Schiff auf dem Strom des Bewusstseins“ vergleicht, wobei die Zukunft vor dem Bug und die Vergangenheit hinter dem Heck liegt. Die Subjektivität der Zeitwahrnehmung schlägt sich nieder in einer perspektivischen Projektion vergangener Ereignisse auf das gegenwärtige Bewusstsein, ähnlich der Projektion einer weiten Landschaft auf eine Leinwand.

Was die Vorstellung einer „Landschaft“ oder eines „Flusses“ bereits andeutet und was William James zu Aristoteles’ Konzept der Zeit hinzufügt, ist die Einsicht, dass wir in der Lage sind, uns selbst hinsichtlich unserer Zeitwahrnehmung zu bewegen oder neu zu positionieren. So hat „Zeit“ nicht nur eine einzige Bedeutung. Vielmehr bestimmt unsere Position und Perspektive auf der Zeitachse die Beziehungen und Bedeutungen von Ereignissen.


 
Ziel – Dein Schicksal selbst gestalten

Ziel ist es, nicht mehr nur eine Marionette seiner unbewussten Prägung zu sein, sondern die Fähigkeit zu erlangen, sein Schicksal immer mehr selbst zu gestalten. Oft hält das Unbewusste die Fäden in der Hand und man agiert eher marionettengleich als wirklich autonom. Gemeinsam mit Dir arbeite ich daran, dass Du Dein Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen und Dein Leben so gestalten kannst, wie Du es wirklich willst.

Die Frage, die Du Dir stellen musst, lautet:

  • Will ich nur Schauspieler in einem Theaterstück oder Film sein, dessen Drehbuch ich nicht kenne, oder:
  • Will ich als bewusster Schauspieler in einem Stück auftreten, dessen Drehbuch ich selbst geschrieben habe?
    Die Antwort dürfte nicht schwer fallen. Und tatsächlich ist es sehr viel leichter, als Du denkst, die Regie des Lebens wieder zu übernehmen. Für ein Leben, das besser, schöner und erfüllter ist, als Du es Dir heute vielleicht vorstellen kannst.

 
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